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Frank Fiedel - Weltreisender in Sachen Radball

Obwohl derzeit keine aktive Radballmannschaft in Schwenningen existiert, so gibt es doch Einen vom Radsportverein 06 Schwenningen der in Sachen Radball fast auf der ganzen Welt unterwegs ist. Er ist nämlich Radballschiedsrichter. Eingesetzt wird der 46-jährige Frank Fiedel hauptsächlich bei Bundesliga Spieltagen und internationalen Hallenradsport-Wettkämpfen.

radball hongkong

Bild: Frank Fiedel in Hongkong im Einsatz

Angefangen hat alles als Fünf- bis Sechsjähriger. Sein Vater Karl-Heinz war damals als ehemaliger Spieler der Trainer in Schwenningen, da lag es natürlich nahe, dass der kleine Frank Radballer wird. 28 Jahre spielte Frank Fiedel aktiv Radball beim RSpV 06. Nebenbei hatte er 18 Jahre (1994 bis 2012) das Amt des 2. Vorstandes inne. Seine erste Schiedsrichterlizenz beim Württembergischen Radsportverband (WRSV) machte er 1990 und seit dem Jahr 2000 besitzt er eine Lizenz des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Aber wer Frank Fiedel kennt, der weiß, dass Ihm das noch nicht genügte, er wollte die höchste Stufe als Schiedsrichter erklimmen.

Durch konstant gute Leistungen auf Bundesebene wurde Frank Fiedel vom BDR 2003 zu einem internationalen Lehrgang der UCI (Union Cycliste International) berufen. Dabei erwarb er die internationale Lizenz, die ihn berechtigt bei den ganz großen Turnieren als Schiedsrichter tätig zu sein.

Bisher hat Frank Fiedel bei 23 Weltcupturnieren in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich, Japan, Malaysia und Hongkong mitgewirkt. Aber er ist nicht nur einfacher Schiedsrichter, er ist oft auch als "Chiefkommissär" im Einsatz. Dieser oberste Schiedsrichter in einem Wettbewerb ist, neben dem Pfeifen, für die gesamte sportliche Durchführung nach den UCI-Richtlinien bei nationalen oder internationalen Turnieren verantwortlich.

Highlights in seiner Karriere hatte er bisher einige, so zum einen bei Hallenradsport-Weltmeisterschaften als Schiedsrichter 2008 in Dornbirn und letzten November als Chiefkommissär im Tschechischen Brünn, zum anderen bei den jährlichen Asien-Weltcupturnieren, ebenfalls als Chiefkommissär, in Japan 2009, Malyasia 2012 und 2013 in Hongkong.

Im Oktober 2014 stand ein Weltcupturnier in Höchst (Österreich) an. Welche Funktion wird er dort wohl ausgeübt haben? Natürlich war der Frank der Chef, wie sollte es anders sein. Und wie bekommt der gelernte Maschinenbautechniker das alles zeitlich gebacken? "Ja, da nehme ich für solche große Events eben von meinen Jahresurlaub". Beruflich ist Frank Fiedel Betriebsleiter in der Druckbranche. Höchste Präzision ist dort angesagt, denn kleinste Drucke auf technische Artikel muss man teilweise mit der Lupe entziffern.

Neben all diesen Aktivitäten hat der in Weigheim wohnende Fiedel noch eine kleine Familie. Aber auch das klappt sehr gut. Ehefrau Steffi kümmert sich um den mittlerweile 11-jährigen Sohn und was sonst so alles zu tun ist, wenn Frank irgendwo auf der Welt als Radballschiedsrichter im Einsatz ist oder am Samstag "mal schnell" nach Niedersachsen oder Thüringen zum Spieltag fährt.

Und auf die Frage was es noch für Ziele gäbe? kommt prompt die Antwort:  "Ja bei olympischen Spielen als Kommissär tätig sein. Nur Radball ist halt nicht olympisch und wird es wohl auch nie werden".   Wer weiß? Vielleicht erfüllt sich dieser Traum auch noch...

 
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